<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Zugriffskontrolle on .kais blog</title><link>https://blog.0x2e6b6169.de/tags/zugriffskontrolle/</link><description>Recent content in Zugriffskontrolle on .kais blog</description><generator>Hugo</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Mon, 31 Aug 2026 07:35:00 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://blog.0x2e6b6169.de/tags/zugriffskontrolle/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Der Ausbruch durch das Nadelöhr</title><link>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-08-31-ausbruch-durchs-nadeloehr/</link><pubDate>Mon, 31 Aug 2026 07:35:00 +0200</pubDate><guid>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-08-31-ausbruch-durchs-nadeloehr/</guid><description>&lt;h2 id="-die-ausgangslage"&gt;📍 Die Ausgangslage&lt;a class="heading-anchor" href="#-die-ausgangslage" aria-label="Link zu diesem Abschnitt"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;OpenAI stellt seinen Modellen sehr schwere Aufgaben, etwa Schwachstellen zu finden. Damit sie die Lösung nicht nachschlagen, läuft das in einer Sandbox ohne Internet. Eine Ausnahme: ein interner Paketmanager zum Nachladen von Bibliotheken. Ein Nadelöhr, mit Bedacht schmal gehalten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="-die-notiz-an-unbekannt"&gt;⚙️ Die Notiz an Unbekannt&lt;a class="heading-anchor" href="#-die-notiz-an-unbekannt" aria-label="Link zu diesem Abschnitt"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Im Mai hängt ein Agent an einer unlösbaren Aufgabe fest und versucht auszubrechen. Der Versuch misslingt, fördert aber etwas anderes zutage: Er darf in den Paketmanager schreiben. Vorgesehen war das nicht, verboten aber auch nicht. Also legt er dort eine Nachricht an niemand Bestimmten ab. Andere finden sie und antworten. Über Wochen wächst daraus ein konspiratives Schwarzes Brett, über Trainingsläufe und Modellgenerationen hinweg geteilt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das Netz am selben Haken</title><link>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-08-19-netz-am-selben-haken/</link><pubDate>Wed, 19 Aug 2026 07:35:00 +0200</pubDate><guid>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-08-19-netz-am-selben-haken/</guid><description>&lt;h2 id="-was-beobachte-ich"&gt;🔍 Was beobachte ich?&lt;a class="heading-anchor" href="#-was-beobachte-ich" aria-label="Link zu diesem Abschnitt"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Ich sehe saubere Sicherungskonzepte: zweiter Standort, eigene Appliance, Kopie in der Cloud. Dann frage ich, wer darauf zugreifen darf. Meist dieselbe Administration, dieselbe Domäne, dieselben Konten – und in der Cloud dieselbe Control-Plane, die auch die Produktivdaten verwaltet.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="-was-soll-eigentlich-erreicht-werden"&gt;🎯 Was soll eigentlich erreicht werden?&lt;a class="heading-anchor" href="#-was-soll-eigentlich-erreicht-werden" aria-label="Link zu diesem Abschnitt"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Das Backup ist das letzte Netz. ISO 27001 A.8.13 verlangt Sicherungen, ihren Schutz und regelmäßige Tests.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Eins hochzählen genügt</title><link>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-07-03-eins-hochzaehlen/</link><pubDate>Fri, 03 Jul 2026 07:35:00 +0200</pubDate><guid>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-07-03-eins-hochzaehlen/</guid><description>&lt;h2 id="-was-beobachte-ich"&gt;🔍 Was beobachte ich?&lt;a class="heading-anchor" href="#-was-beobachte-ich" aria-label="Link zu diesem Abschnitt"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Eine App sammelt Ausweise zur Altersprüfung und legt die Bilder an URLs ab, die schlicht durchnummeriert sind. Wer eine Mitglieds-ID um eins erhöht, sieht den nächsten Pass. Keine Anmeldung, keine Prüfung, wer da zugreift. Genau das ist im Juni beim Cannabis-Club-Dienstleister Nefos bekannt geworden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="-was-soll-eigentlich-erreicht-werden"&gt;🎯 Was soll eigentlich erreicht werden?&lt;a class="heading-anchor" href="#-was-soll-eigentlich-erreicht-werden" aria-label="Link zu diesem Abschnitt"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Das Ziel ist legitim: Altersverifikation und Mitgliederverwaltung. Schon das Mittel ist fragwürdig – vollständige Ausweise zu sammeln, setzt in Deutschland etwa das Personalausweisgesetz enge Grenzen, und für den reinen Altersnachweis gäbe es längst die eID. Doch das eigentliche Versagen liegt woanders.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wenn jeder alles findet</title><link>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-05-22-berechtigungsdrift/</link><pubDate>Fri, 22 May 2026 07:35:00 +0200</pubDate><guid>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-05-22-berechtigungsdrift/</guid><description>&lt;h2 id="-was-beobachte-ich"&gt;🔍 Was beobachte ich?&lt;a class="heading-anchor" href="#-was-beobachte-ich" aria-label="Link zu diesem Abschnitt"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;In M365-Umgebungen wächst Oversharing still: Zugriffsrechte werden breit geteilt und kaum je zurückgenommen. Jedes Projekt erstellt eine Teams-Site, jede Abteilung ihre SharePoint-Gruppe. Wer einmal Zugriff bekommt, behält ihn – nach Projektende, nach Rollenwechseln, nach Jahren. Die Organisation fokussiert sich auf privilegierte Zugänge und Admin-Accounts. Auf Endnutzerberechtigungen schaut niemand.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="-was-soll-eigentlich-erreicht-werden"&gt;🎯 Was soll eigentlich erreicht werden?&lt;a class="heading-anchor" href="#-was-soll-eigentlich-erreicht-werden" aria-label="Link zu diesem Abschnitt"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Das Least-Privilege-Prinzip: Zugriff nur auf das, was gerade gebraucht wird. In der Praxis fragt man schneller nach neuem Zugriff, als Governance-Prozesse hinterherkommen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der Agent darf alles</title><link>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-04-03-agent-darf-alles/</link><pubDate>Fri, 03 Apr 2026 07:35:00 +0200</pubDate><guid>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-04-03-agent-darf-alles/</guid><description>&lt;h2 id="-was-beobachte-ich"&gt;🔍 Was beobachte ich?&lt;a class="heading-anchor" href="#-was-beobachte-ich" aria-label="Link zu diesem Abschnitt"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;KI-Agenten kommen mit Produktions-Credentials, Datenbankzugängen und Admin-Rechten ausgestattet. Die Argumentation: Einschränkungen kosten Zeit, und der Agent soll ja Dinge erledigen. Was ich sehe, sind Systeme, in denen ein autonomes System mit mehr Rechten läuft als die meisten menschlichen Beschäftigten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="-was-soll-eigentlich-erreicht-werden"&gt;🎯 Was soll eigentlich erreicht werden?&lt;a class="heading-anchor" href="#-was-soll-eigentlich-erreicht-werden" aria-label="Link zu diesem Abschnitt"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Agenten sollen Aufgaben selbständig lösen – ohne ständige menschliche Intervention. Das ist legitim; KI-Agenten werden in Entwicklung, Betrieb und Security-Operations zunehmend eingesetzt.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>