<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Schatten-KI on .kais blog</title><link>https://blog.0x2e6b6169.de/tags/schatten-ki/</link><description>Recent content in Schatten-KI on .kais blog</description><generator>Hugo</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Mon, 13 Jul 2026 07:35:00 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://blog.0x2e6b6169.de/tags/schatten-ki/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Shadow AI</title><link>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-07-13-shadow-ai/</link><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 07:35:00 +0200</pubDate><guid>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-07-13-shadow-ai/</guid><description>&lt;h2 id="-die-gängige-überzeugung"&gt;📌 Die gängige Überzeugung&lt;a class="heading-anchor" href="#-die-g%c3%a4ngige-%c3%bcberzeugung" aria-label="Link zu diesem Abschnitt"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Schatten-IT haben wir verstanden. Über Jahre lernten wir, nicht genehmigte Software zu finden, zu bewerten und einzuhegen: das Netzwerk scannen, SaaS-Zugänge entdecken, Freigabeprozesse etablieren. Das Muster war klar – irgendwo läuft ein Dienst, den die IT nicht kennt, und irgendwann taucht er auf.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="-das-gegenbeispiel"&gt;⚡ Das Gegenbeispiel&lt;a class="heading-anchor" href="#-das-gegenbeispiel" aria-label="Link zu diesem Abschnitt"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Shadow AI folgt diesem Muster nicht. Hier läuft kein Server, den man einkassieren könnte. Es genügt ein Textfeld im Browser. Laut dem LayerX-Report 2025 haben 77 Prozent der KI-Nutzenden Daten in Chatbots kopiert; bei 22 Prozent dieser Eingaben waren personenbezogene oder Zahlungsdaten dabei. 82 Prozent stammen aus privaten, nicht verwalteten Konten. Und der Anteil sensibler Daten an allen Eingaben stieg binnen eines Jahres von 11 auf 27 Prozent. Kein Scan findet das, keine Freigabe hält es auf – der Abfluss geschieht in Sekunden, mit Copy und Paste.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wenn jeder alles findet</title><link>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-05-22-berechtigungsdrift/</link><pubDate>Fri, 22 May 2026 07:35:00 +0200</pubDate><guid>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-05-22-berechtigungsdrift/</guid><description>&lt;h2 id="-was-beobachte-ich"&gt;🔍 Was beobachte ich?&lt;a class="heading-anchor" href="#-was-beobachte-ich" aria-label="Link zu diesem Abschnitt"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;In M365-Umgebungen wächst Oversharing still: Zugriffsrechte werden breit geteilt und kaum je zurückgenommen. Jedes Projekt erstellt eine Teams-Site, jede Abteilung ihre SharePoint-Gruppe. Wer einmal Zugriff bekommt, behält ihn – nach Projektende, nach Rollenwechseln, nach Jahren. Die Organisation fokussiert sich auf privilegierte Zugänge und Admin-Accounts. Auf Endnutzerberechtigungen schaut niemand.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="-was-soll-eigentlich-erreicht-werden"&gt;🎯 Was soll eigentlich erreicht werden?&lt;a class="heading-anchor" href="#-was-soll-eigentlich-erreicht-werden" aria-label="Link zu diesem Abschnitt"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Das Least-Privilege-Prinzip: Zugriff nur auf das, was gerade gebraucht wird. In der Praxis fragt man schneller nach neuem Zugriff, als Governance-Prozesse hinterherkommen.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>