- Wenn Zahlen versagen
Warum Risikoquantifizierung bei echten Bedrohungen versagt – und was Antifragilität stattdessen leistet.
- Apfel × Handtuch = Regen
Multiplikation auf Ordinalskalen ist mathematisch undefiniert. Risikomatrizen rechnen trotzdem und sortieren weniger als zehn Prozent der Paare korrekt.
- Die Erlaubnis zum Zweifel
Methodik fehlt nicht im Risikoregister, sondern Mut. Pre-Mortem schafft die soziale Erlaubnis, das Unaussprechliche zu benennen.
- Die Sicherheitsinventur
Das ATV-Modell reduziert Risikomanagement auf Inventur – und verwechselt bestätigte Probleme mit Risiken.
- Jedes Risiko hat seine Etage
Warum Risikoentscheidungen auf die richtige Organisationsebene gehören — und was passiert, wenn niemand diese Grenzen zieht.
- Goodhart's Falle
Sobald eine Metrik zum Ziel wird, optimiert man die Metrik – nicht das dahinterliegende Risiko.
- Risiko ohne Ziel
Wer Risiken ohne Organisationsziele bewertet, misst eine Abweichung von nichts.
- Einmal bewertet, für immer gültig
Risikoregister, die nie aktualisiert werden, sind Entscheidungen auf Basis veralteter Annahmen.
- Das eine Risikomaß
Ein universeller Risiko-Score versteckt die entscheidende Frage: Wessen Ziele sind eigentlich betroffen?
- Punktlandung im Nebel
Scheinpräzise Punktwerte verschleiern Unsicherheit – Imprecise Probabilities machen Schätzungen ehrlicher.
- Einmal bewertet, für immer gültig
Risikoregister, die nie aktualisiert werden, sind Entscheidungen auf Basis veralteter Annahmen.
- Ohne Daten keine Wahrscheinlichkeit
Wer auf statistische Daten wartet, bevor er Risiken schätzt, wird bei singulären Ereignissen nie fertig.
- Babylonische Sprachverwirrung im Risikomanagement
Ohne gemeinsames Risikoglossar vergleichen Workshops Äpfel mit Birnen – Bewertungen werden unvergleichbar.













