<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Lieferkette on .kais blog</title><link>https://blog.0x2e6b6169.de/tags/lieferkette/</link><description>Recent content in Lieferkette on .kais blog</description><generator>Hugo</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Wed, 24 Jun 2026 07:35:00 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://blog.0x2e6b6169.de/tags/lieferkette/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Die Drittanbieter-Blindheit</title><link>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-06-24-drittanbieter-blindheit/</link><pubDate>Wed, 24 Jun 2026 07:35:00 +0200</pubDate><guid>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-06-24-drittanbieter-blindheit/</guid><description>&lt;h2 id="-was-beobachte-ich"&gt;🔍 Was beobachte ich?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Lieferantenmanagement läuft: Fragebögen verschickt, Zertifikate geprüft, Risikoklassen vergeben. Dann frage ich, welche Geschäftsprozesse der Ausfall eines einzigen Anbieters trifft. Die Antwort beginnt mit Schweigen und endet in Excel-Archäologie.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="-was-soll-eigentlich-erreicht-werden"&gt;🎯 Was soll eigentlich erreicht werden?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;ISO 27001 und NIS2 verlangen, Risiken aus Lieferantenbeziehungen zu steuern. Das eigentliche Ziel ist Resilienz: vorher wissen, was reißt, wenn ein Glied der Kette bricht.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="-warum-funktioniert-das-nicht"&gt;⚠️ Warum funktioniert das nicht?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Bewertung schaut in die falsche Richtung. Sie fragt, wie sicher der Anbieter ist – nicht, wie abhängig wir von ihm sind. CrowdStrike 2024: 8,5 Millionen Geräte fielen aus. Viele Organisationen erfuhren erst im Incident, welche Prozesse an einem einzigen Agenten hingen. Verizon zählt 2025 einen doppelt so hohen Anteil von Breaches mit Drittanbieter-Beteiligung wie im Vorjahr – 30 statt 15 Prozent. Der ausgefüllte Fragebogen beantwortet diese Frage nicht.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>