<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Konfliktkultur on .kais blog</title><link>https://blog.0x2e6b6169.de/tags/konfliktkultur/</link><description>Recent content in Konfliktkultur on .kais blog</description><generator>Hugo</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Mon, 25 May 2026 07:35:00 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://blog.0x2e6b6169.de/tags/konfliktkultur/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Das Gift ist leise</title><link>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-05-25-stoerungen-haben-vorrang/</link><pubDate>Mon, 25 May 2026 07:35:00 +0200</pubDate><guid>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-05-25-stoerungen-haben-vorrang/</guid><description>&lt;h2 id="-wann-ist-streit-gesund"&gt;❓ Wann ist Streit gesund?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In ISMS-Sitzungen frage ich mich selten, ob gestritten wird. Mich beschäftigt eine andere Frage: Dient dieser Streit dem Thema – oder vergiftet er es? Wir sind darauf trainiert zu prüfen, ob jemand sachlich bleibt. Ich halte das für die falsche Frage.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="-es-ist-nicht-die-lautstärke"&gt;🔍 Es ist nicht die Lautstärke&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die naheliegende Antwort: Gesunder Streit ist ruhig, vergifteter ist laut. Sie stimmt nicht. Der zerstörerischste Konflikt ist oft der leiseste – der unterkühlte Ton, das pointierte Schweigen, das „machen wir wie immer&amp;quot;, die still entzogene Mitarbeit. Eine Sitzung ohne offenen Widerspruch ist deshalb kein gutes Zeichen. Sie kann das Symptom sein, nicht die Heilung. Wenn nicht die Lautstärke entscheidet – was dann?&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>