<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Knightian Uncertainty on .kais blog</title><link>https://blog.0x2e6b6169.de/tags/knightian-uncertainty/</link><description>Recent content in Knightian Uncertainty on .kais blog</description><generator>Hugo</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Mon, 18 May 2026 07:35:00 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://blog.0x2e6b6169.de/tags/knightian-uncertainty/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Wenn Zahlen versagen</title><link>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-05-18-wenn-zahlen-versagen/</link><pubDate>Mon, 18 May 2026 07:35:00 +0200</pubDate><guid>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-05-18-wenn-zahlen-versagen/</guid><description>&lt;h2 id="-die-zentrale-frage"&gt;❓ Die zentrale Frage&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;FAIR-Modelle sind logisch durchdacht, Risk-Register gewissenhaft gepflegt, Eintrittswahrscheinlichkeiten sauber kalkuliert. Und dann: die XZ-Backdoor. Über zwei Jahre schleuste ein Maintainer eine Backdoor in eine Kernbibliothek – entdeckt durch Zufall, Tage bevor sie in jede Linux-Distribution gewandert wäre. Kein Risikomodell hatte diesen Vektor je auf der Liste.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="-die-unbequeme-erkenntnis"&gt;🔍 Die unbequeme Erkenntnis&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das ist kein Versäumnis der Methode. Das ist Frank Knights Erkenntnis von 1921: Es gibt Risiko – messbar, mit bekannter Verteilung. Und es gibt Knightian Uncertainty – Unsicherheit, bei der die Wahrscheinlichkeit selbst unbekannt ist. Zero-Day-Exploits, Supply-Chain-Attacken, geopolitische Kampagnen: das ist der Standard bei echten Bedrohungen.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>