<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Enterprise Architecture on .kais blog</title><link>https://blog.0x2e6b6169.de/tags/enterprise-architecture/</link><description>Recent content in Enterprise Architecture on .kais blog</description><generator>Hugo</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Mon, 01 Jun 2026 07:35:00 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://blog.0x2e6b6169.de/tags/enterprise-architecture/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Karte des Unbekannten</title><link>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-06-01-karte-des-unbekannten/</link><pubDate>Mon, 01 Jun 2026 07:35:00 +0200</pubDate><guid>https://blog.0x2e6b6169.de/posts/2026-06-01-karte-des-unbekannten/</guid><description>&lt;h2 id="-das-vertraute-bild"&gt;🌍 Das vertraute Bild&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Vor zweihundert Jahren war fast jeder Landstrich für jemanden ein weißer Fleck. Eine Karte zu zeichnen, war keine Dokumentationsübung – es war eine Übung in Reduktion von Unsicherheit. Wer den nächsten Fluss nicht kannte, konnte ihn nicht überqueren. Die Vermessung war kein Selbstzweck, sondern die Voraussetzung für jede vernünftige Entscheidung.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="-die-erste-parallele"&gt;🔬 Die erste Parallele&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Asset-Management hat denselben Zweck. ISO/IEC 27001 A.5.9 verlangt ein Inventar – nicht für den Audit-Tag, sondern damit man weiß, was zu schützen ist. Was nicht bekannt ist, kann nicht durchdacht, nicht bewertet, nicht behandelt werden. Asset-Management ist die methodische Reduktion epistemischer Unsicherheit: Es schließt Wissenslücken, bevor sie zu Sicherheitslücken werden.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>