🔍 Was beobachte ich?

In M365-Umgebungen wĂ€chst Oversharing still: Zugriffsrechte werden breit geteilt und kaum je zurĂŒckgenommen. Jedes Projekt erstellt eine Teams-Site, jede Abteilung ihre SharePoint-Gruppe. Wer einmal Zugriff bekommt, behĂ€lt ihn – nach Projektende, nach Rollenwechseln, nach Jahren. Die Organisation fokussiert sich auf privilegierte ZugĂ€nge und Admin-Accounts. Auf Endnutzerberechtigungen schaut niemand.

🎯 Was soll eigentlich erreicht werden?

Das Least-Privilege-Prinzip: Zugriff nur auf das, was gerade gebraucht wird. In der Praxis fragt man schneller nach neuem Zugriff, als Governance-Prozesse hinterherkommen.

⚠ Warum funktioniert das nicht?

Oversharing war ein schlafendes Risiko – keine einzelne Freigabe ist gefĂ€hrlich, es ist die Summe. Microsoft 365 Copilot Ă€ndert das. Copilot erschließt keine neuen Schwachstellen: Es macht bestehende sichtbar – fĂŒr jeden, der eine Frage stellt. Was ein Angreifer Wochen braucht, um manuell zu durchsuchen, erledigt Copilot in Sekunden – auf Basis der Berechtigungen der jeweiligen Person, genau wie vorgesehen.

💡 Was funktioniert besser?

Oversharing erzeugt Berechtigungsschuld – und die akkumuliert Zinsen wie technische Schuld. Vor der Copilot-EinfĂŒhrung lohnt ein M365-Data-Security-Posture-Assessment: Welche SharePoint-Sites sind offen freigegeben? Welche Konten haben Zugriff angesammelt, den niemand mehr braucht? RegelmĂ€ĂŸige Access Reviews als operatives Risikomanagement – nicht als Checkbox.

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