🔍 Was beobachte ich?

“Wir können keine Wahrscheinlichkeiten angeben - uns fehlen die statistischen Daten.” Diesen Satz höre ich in fast jedem Risk-Assessment-Workshop. Die Folge: Risiken werden gar nicht bewertet oder mit bedeutungslosen Kategorien wie “mittel” versehen.

🎯 Was soll eigentlich erreicht werden?

Eine fundierte Einschätzung, wie plausibel der Eintritt eines Risikos ist.

⚠️ Warum funktioniert das nicht?

Wer auf objektive Statistiken wartet, wartet bei singulären Risiken für immer. Die nächste Ransomware-Attacke auf genau diese Organisation ist kein wiederholbares Zufallsexperiment. Objektive Häufigkeiten helfen hier nicht weiter. Also passiert nichts - oder jemand schätzt ohne Methode.

💡 Was funktioniert besser?

Subjektive Wahrscheinlichkeiten. Sie messen nicht eine Eigenschaft des Ereignisses, sondern die Gewissheit der betrachtenden Person über den Eintritt. Das ist kein Bauchgefühl: Auch subjektive Wahrscheinlichkeiten folgen denselben mathematischen Regeln wie objektive. Sie machen Einschätzungen transparent, nachvollziehbar und diskutierbar.

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